Die Ausrüstung

Hier möchte ich einen kurzen Einblick in das kleine aber feine Heiligtum eines wohl jeden Fotografen gewähren und einige meiner Erfahrungen mit diversen Kameras und Co. aufschreiben.


Also dann versuch ich’s mal...


Hier haben wir die komplette Übersicht des momentan am meisten genutzten „Sets“.


Als Herzstücke meine DSLR Kameras EOS 50D und
EOS 1D Mark II.

Die meisten Objektive sind keine L-Linsen, wie es jetzt bestimmt einige erwarten würden.

Nein, denn ich bin der Auffassung:

„Das Bild, dessen Aufbau und dessen Qualität hängen nur von dem Faktor ab, der hinter der Kamera steht“.

Auf dieses Denken hat mich wohl auch mein ehemaliger, erster Praktikumsgeber, Dieter Otten gebracht
(An dieser Stelle, vielen Dank für Alles!) Er handhabt es übrigens genauso.



Die Kameras

A
ls Hauptkameras nutze ich momentan die
EOS 1D Mark II und die EOS 50D von Canon.

Die EOS 50D:
Ich nutze sie mal mit, mal ohne Batteriegriff. Dadurch wird sie bei Bedarf handlich und unauffällig. Ihre Bedienung ist intuitiv und das Anfassgefühl bei ihr schon richtig gut.

Ihre Vorzüge hat diese Kamera für mich in Ihren hervorragenden ISO-Eigenschaften, der Möglichkeit der Tonwert-Priorität und in der sehr hohen Auflösung, welche man hin und wieder für Ausschnitte sehr zu schätzen weiß. Ich nehme sie daher häufig bei schlechten Lichtverhältnissen und entfernten Motiven, wo nur noch ein Ausschnitt möglich ist.


Die EOS 1D Mark II:
Sie ist die "sportliche" und ich mag sie sehr wegen ihrer robusten Bauweise. Sie scheint nahezu unkaputtbar und ist wirklich gebaut wie ein Panzer. Ihr Herzstück ist der geniale Autofokus, den man wohl nur in einer 1er finden wird. 45 AF-Messfelder, jedes einzelne anwählbar und die Möglichkeit, bei Bedarf, das ausgewählte Feld auf 7 oder mehr Felder zu erweitern, machen es einem sich bewegenden Motiv, meistens Vögel und dergleichen, fast unmöglich zu "entkommen".

Ihre "nur" 8,1 Megapixel reichen vollkommen aus für jegliche Art der Anwendung. Das Rauschverhalten ist durchweg sehr gut, obwohl man dort ihr Alter sehen kann, da die 50D hier noch etwas bessere Arbeitet leistet.
Aber dafür verwende ich ja beide, denn sie ergänzen sich perfekt. Durch ihren "fast Vollformat"-Sensor ist sie für Weitwinkelaufnahmen besser als die 50D. Alles in Allem nutze ich die 1D hauptsächlich für Wildlife, Portraits und wetterbedingte Umstände, die die 50D nicht lange mitmachen würde.


Die Objektive

17-40 4L USM
 Canon EF 17-40 4L USM
: Das 17-40 von Canon ist seit einiger Zeit treuer Begleiter meiner EOS 1D. Selten verwende ich es an der 50D aufgrund ihres 1,6er Vergrößerungsfaktors.

Die Linse besticht durch wunderschöne Farbtreue, geringe Farbsäume und nur sehr wenig Verzeichnung für ein UWW Objektiv. Auch die Vignettierung spricht meiner Meinung nach für sich, dies mögen einige anders sehen;) Das Bokeh ist für ein Zoom schon ziemlich gut und ich nutze sie viel und gern. Ihre robuste „L-Bauweise“ und ihre Dichtigkeit gegenüber Feuchtigkeit macht sie zum Idealen Begleiter im Alltag.
                                        70-200 4L USM

Canon EF 70-200 4L USM: Das 70-200er war mein erstes L-Objektiv und hat mich sofort begeistert.

Die Verarbeitung, das Anfassgefühl sowie die Bildqualität sagen mehr als 1000 Worte. Dazu kommt noch der extrem gute AF. Er packt schnell und leise und in Verbindung mit der 1D liegt er so gut wie nie daneben.
Hin und wieder fehlt schon etwas Lichtstärke oder der IS. Aber für mich stellte sich das 70-200 4L USM als bildqualitativ bestes 70-200er heraus. Deshalb nutze ich es für Wildlife, sogar mit Konverter, Portraits, und Produktfotos. Gerade diese zeichnen sich durch exzellente Schärfe und schönes Bokeh aus.


   
   
 28-105 II USM

Canon EF 28-105 II USM: Diese Linse war meine erste „richtige“ Canon Linse nach dem 18-55er Kit und ich habe sie noch immer. Vor einiger Zeit war ich drauf und dran sie zu verkaufen, bis ich einige Testbilder schoss. Die Schärfe und die Gesamtleistung dieses Objektivs ließen mich schnell von meinen Gedanken abkommen und ich beschloss es zu behalten. Als "Immerdrauf" nur zu empfehlen und robust genug für die meisten Anwendungen.


Sigma 70-300 DG Macro: Das Sigma fand ich durch Zufall für einen „fast-geschenkt“ Preis und nahm es einfach zum testen mal mit. Von vielen verhasst, weiß ich dieses Objektiv, seine kompakte Größe und seine Abbildungsleistung sehr zu schätzen. Ich  nutze es hin und wieder als Tele, meistens jedoch für Macros. Denn dafür besitzt es einen eigens eingebauten Schalter. Und ich muss sagen, ein Abbildungsmaßstab von 1:2 und die Möglichkeit der Freistellung gefallen mir klasse.
Egal was wer über diese Linse sagt. Für den Preis? Ich würde kein anderes nehmen.



Sigma 18-50 DC: Sehr klein, sehr preiswert aber durchaus brauchbar. Das kleine Sigma kommt zum Einsatz wenn es die Platzverhältnisse erfordern oder die Gefahr besteht, dass eine Linse zu Bruch geht. Es ist trotz des Preises um Welten besser verarbeitet als das Canon 18-55 und liegt super in der Hand. Auch die Bilder sind mehr als akzeptabel, sofern man sich Zeit nimmt um das Objektiv „kennenzulernen“. Ich habe es in fast neuem Zustand für € 40,- durch Zufall gefunden und sofort mitgenommen. Verkaufen lohnt sich nicht, denn es ist eines der Objektive, das seinen Preis wert ist. Deswegen werde ich es behalten.
Klare Empfehlung für jeden der ein günstiges Standardobjektiv sucht und nicht viel ausgeben möchte. Es ist ganz klar kein L-Objektiv, aber wie schon gesagt: Der Fotograf macht die Bilder.



Wird fortgesetzt... ;)







              




















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